NEWAP

Ziele des Projektes sind die Vermittlung von Sprachkompetenzen in den Sprachen Türkisch, Finnisch und Ungarisch und die Förderung des Dialogs zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen mit Hilfe einer neuen Methode. NEWAP entwickelt ein Sprachlernsystem, das auf dem grundlegenden Muster einer Sprache aufbaut und sich auf konkrete Erfahrungen und damit verbundenen kulturellen Implikationen und relevanten Sprechsituationen aus dem Kulturraum der Zielsprachen konzentriert. NEWAP entwickelt nicht nur Sprachlernmaterialien, sondern bringt auch entfernte Kulturen in Kontakt. Das Projekt nutzt die Beobachtung, dass die Leistung, miteinander verwandte Sprachen zu verstehen, die Fähigkeit voraussetzt, diese zu vergleichen. Das Projekt liefert die Grundlage für einen elementaren Sprachvergleich.

 

Neue Methode

Die Methode betont strukturelle Ähnlichkeiten wie die Übereinstimmung von Vokalen, das Fehlen des grammatischen Geschlechts und die Wortbildung durch Zusammensetzung. Es werden die Parallelen zwischen den drei Sprachen betont, gemeinsame Protoformen rekonstruiert und die von ihnen ausgehenden Entwicklungen erklärt. Das Basismodul ermöglicht es durch die vergleichende Herangehensweise, die drei Sprachen gleichzeitig zu lernen. Die Endprodukte bestehen aus Sprachlernmaterialen für Finnisch, Ungarisch und Türkisch als Fremdsprachen. Das Lehrmaterial umfasst ein Basismodul mit dem vergleichenden Ansatz für alle drei Sprachen und drei eigenständigen Module für das Basisniveau A1-A2 für jede einzelne Sprache inklusive Arbeitsbuch, CD und Vokabelliste.

 

Unsere Zielgruppe

Wir wenden uns an Menschen, die Freude und Interesse am Erlernen von Fremdsprachen haben und sich im weiteren Sinne gerne mit anderen Kulturen beschäftigen. Dabei kann es sich sowohl um berufliches als auch privates Interesse handeln wie Studium, Arbeit und Reisen. Sprache steht in enger Verbindung zu bewusstem kulturellen Verständnis.

 

Interkulturelle Kontakte

Die Qualität der Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur vor Ort hängt entscheidend von der Sprachkompetenz des Gastes ab. Sie entscheidet maßgeblich über das Entstehen von Sympathie sowohl aufseiten des Gastes als auch auf Seiten des Gastgebers bzw. der örtlichen Bevölkerung. Schließlich sollten auch die Mehrheitsbevölkerungen in der EU ermutigt werden, die Sprachen der Einwanderer zu lernen, um mehr Wissen über die kulturspezifischen Verhaltensweisen der Migranten (ihrer Mitbürger, Nachbarn, Kollegen und Freunde) zu erlangen.

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This project has been funded with support from the European Commission. This publication [communication] reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.